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Triadent-Mitte
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Zuerst müssen wir an dieser Stelle klären, was wir unter einem “toten Zahn” verstehen. In der Regel ist damit ein Zahn gemeint, welchem entweder der Nerv entfernt wurde oder aber der Zahnnerv ist abgestorben. In beiden Fällen ist der Begriff “toter Zahn” nicht ganz korrekt, denn totes Material wird vom Körper abgestossen. Wie sieht es nun in solch einem Zahn aus. Der Zahn besitzt also keinen Nerv mehr oder dieser ist abgestorben, d.h. er hat keinen lebenden Nerven mehr und wird somit häufig als “tot” bezeichnet. Wir Mediziner sprechen in einem solchen Fall von einem marktoten Zahn, denn das Zahnmark oder auch kurz Nerv genannt, ist nicht mehr am Leben. Ein Zahn besitzt an der Wurzelaußenseite ebenfalls lebende Zellen, welche dafür sorgen, dass er fest im Knochen verankert ist. Diese Verankerung im Knochen funktioniert ebenfalls, wenn das Innere des Zahnes nicht mehr am Leben ist. Findet nun ein entzündlicher Prozess in der Wurzel des Zahnes oder direkt an der Wurzelspitze statt, so kann auch ein marktoter Zahn Schmerzen verursachen, da die Wurzel an der Aussenseite sehr wohl noch vital ist. Außerdem werden bei akuten bakteriellen Prozessen Stoffwechselprodukte gebildet, welche zur Druckerhöhung und somit zu Schmerzen führen. Merkbar wird dies in der Regel durch Schmerzen beim Beißen auf diesem Zahn. In einigen Fällen führt ein solcher entzündlicher Prozess zur Eiterbildung an der Wurzelspitze, einem Abszess, mit starken Schmerzen und Schwellung. Fazit: auch ein “toter Zahn” kann erhebliche Schmerzen verursachen, daher muss er so gut behandelt werden, dass keine Möglichkeit einer Entzündung gegeben ist. Dies kann durch eine mikroskopische Wurzelbehandlung gewährleistet werden.

Endo!

Ihr Jürgen Ranft

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